Als ich dich fand – Rezension

Der Protagonist Nathan findet eines Tages zufällig ein Kind im Wald. Nachdem er es in das nächste Krankenhaus gebracht hat stellt er fest, dass er dieses Kind am liebsten adoptieren würde. Zum einen hat jedoch seine Frau Flora, mit der er seit 29 Jahren zusammen ist, etwas dagegen und zum anderen wird kurze Zeit später die Mutter des Säuglings ausfindig gemacht. Nachdem diese Mutter jedoch wegen diverser Verbrechen in die “Obhut” der Polizei genommen wird, wird das Kind zu seiner Großmutter gebracht. Nathan muss sich daraufhin von diesem Kind, dass in ihm bereits zu einem Wechsel der Prioritäten geführt hat, trennen. Nathan schafft es dabei nicht, sich von dem Kind zu trennen ohne die Großmutter zu bitten, das Kind eines Tages seinem Retter Nathan vorzustellen. Gesagt getan klopft 10 Jahre später besagtes Kind an Nathans Tür und zeigt sich als Problemkind erster Güte. In den folgenden 400 Seiten wird nun die Geschichte erzählt, wie Nathan versucht eine Beziehung zu diesem Kind aufzubauen und sich als „Vater“ zu behaupten.

“Als ich dich fand” von Catherine Ryan Hyde ist ein Roman in dem es oft auf und ab geht. Für manche Gemüter mag es zwar zu oft abwärts gehen aber letzten Endes muss jeder für sich selbst entscheiden, ob ihm diese Erzählweise gefällt. Mir persönlich hat diese Dramaturgie enorm geholfen bis zum Ende hin Interesse an der Geschichte zu haben und das Buch bzw. Kindle nicht mittendrin einfach wegzulegen. Durch die recht einfache Sprache, die auch zu gewissen Teilen der Übersetzung zu Schulden ist, liest es sich sehr angenehm und vor allem schnell. Die 400 Seiten, die dieses Buch umfasst, sind somit an einem verregneten Wochenende schnell runtergelesen.
Der Roman “Als ich dich fand” von Catherine Ryan Hyde ist im englischen Original bereits 2013 erschienen und seit kurzem nun auch in der deutschen Übersetzung erhältlich.

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